© 2010 Stefan Lederer Santana

Santana

Als ich gestern Abend in Richtung AOL Arena unterwegs war, lief  “Soul Sacrifice” im Radio. Bilder von Woodstock gingen mir durch den Kopf und ich war gespannt, wie der Spagat zwischen dieser Vorstellung und den in die Jahre gekommenen Rocker und seinen Fans zu schaffen sei.

Klar war, dass es an einem kalten verregneten Hamburger Abend wohl anders zugehen musste als vor vierzig Jahren auf den Farmäckern von Woodstock. Weich gepolsterte Kinobestuhlung und ein Catering welches für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgte waren dann die Realität.  Ein Hoch auf das moderne Entertainment.

Unterstützt von Räucherstäbchenduft weht dann doch ein Hauch von Woodstock durch den Raum. Perfektes Lichtdesign, Bilder von politischen Ereignissen und afrikanischen Stammesriten flackerten über die Leinwand, während Santana seine Licks spielte.

Nach einer Stunde im Konzert wollte ich dann doch nach Hause und meine Fotos sichten. Da kamen mir  die Helikopteraufnahmen des lägendären Staus von Woodstock in den Sinn. Zum Glück gibt es heute bewachte Parkplätze.